Sternschnuppen-Kalender

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Sternschnuppen im Dezember

Zeta-Puppiden
schwache Sternschnuppenaktivität
Maximale Sternschnuppenaktivität am 13.11.2019
(02.10.2019 - 20.12.2019)

Chi-Orioniden
mittlere Sternschnuppenaktivität
Maximale Sternschnuppenaktivität am 02.12.2019
(25.11.2019 - 31.12.2019)

Puppiden-Veliden
mittlere Sternschnuppenaktivität
Maximale Sternschnuppenaktivität am 08.12.2019
(01.12.2019 - 15.12.2019)

Monocerotiden
mittlere Sternschnuppenaktivität
Maximale Sternschnuppenaktivität am 08.12.2019
(27.11.2019 - 17.12.2019)

Sigma-Hydriden
mittlere Sternschnuppenaktivität
Maximale Sternschnuppenaktivität am 11.12.2019
(03.12.2019 - 15.12.2019)

Geminiden
starke Sternschnuppenaktivität
Maximale Sternschnuppenaktivität am 13.12.2019
(07.12.2019 - 17.12.2019)

Comae-Bereniciden
schwache Sternschnuppenaktivität
Maximale Sternschnuppenaktivität am 15.12.2019
(12.12.2019 - 23.01.2020)

Dezember-Leonis-Minoriden
mittlere Sternschnuppenaktivität
Maximale Sternschnuppenaktivität am 19.12.2019
(05.12.2019 - 04.02.2020)

Sternschnuppen in 2019

Aufmerksame Beobachter des Himmels werden auch 2019 an zahlreichen Terminen mit einem wahren Wunschregen an Sternschnuppen belohnt.

Sternschnuppen im Januar 2019
Sternschnuppen im Februar 2019
Sternschnuppen im März 2019
Sternschnuppen im April 2019
Sternschnuppen im Mai 2019
Sternschnuppen im Juni 2019
Sternschnuppen im Juli 2019
Sternschnuppen im August 2019
Sternschnuppen im September 2019
Sternschnuppen im Oktober 2019
Sternschnuppen im November 2019
Sternschnuppen im Dezember 2019

Wann kann man Sternschnuppen beobachten?

Foto: Sternschnuppe © C m handler

Theoretisch kann man mit etwas Glück Sternschnuppen in jeder klaren Nacht entdecken. Es gibt aber zyklisch auftretende Meteorschauer, die das Auftreten von Sternschnuppen wahrscheinlicher machen.Hier finden Sie Tabellen mit den Zeiten der nächsten Meteorschauern. Die beste Beobachtungszeit ist in den meisten Fällen nach Mitternacht bis in die frühen Morgenstunden.

Was sind Sternschnuppen?

Sternschnuppen sind kleinste Gesteins- oder Metallbrocken, die eine Größe von einigen Millimetern haben, und in die Erdatmosphäre eindringen. Genau genommen handelt es sich bei Sternschnuppen um Meteoriten. Durch Reibung in der Erdatmosphäre erhitzen sich diese Teilchen und verglühen. Die Folge ist ein mehr oder weniger sichtbares Leuchten am Himmel.

Kann man Sternschnuppen finden?

Fast alle Meteoriten verglühen beim Eintritt in die Atmosphäre vollständig. Verglüht ein solcher Gesteinsbrocken aufgrund seiner Größe nicht vollständig, fällt er als Meteorit auf den Boden. Statistisch gesehen liegt auf jedem 1km² Erdoberfläche auch ein Meteorit, der auf seine Entdeckung wartet. Zahlreiche Anbieter im Internet bieten solche vermeintliche Meteoriten als Glücksbringer an. Aber nicht alles, was im Internet als Meteorit angeboten wird, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als Sternschnuppe, bei dem angeblichen Meteoritengestein handelt es sich oft um wertloses Gestein. Einen solchen Meteorit zu entdecken ist wegen der dichten Biomasse in Mitteleuropa aber fast ausgeschlossen.

Sternschnuppen fotografieren

Meistens sind es eher Zufallsbeobachtungen, wie in dem untenstehenden Video. Will man gezielt Sternschnuppen fotografieren, sollte man sich eine sternklare Nacht aussuchen, in der eine hohe Sternschnuppenaktivität zu erwarten ist. Zur Mindestausstattung gehört neben der Kamera ein stabiles Stativ. Fotografiert wird im manuellen Modus. Die Blende sollte so groß, wie möglich sein. Die Belichtungszeit sollte zwischen 5 und 30 Sekunden liegen. Stellen Sie den Fokus manuell auf unendlich, wenn sie Sternschnuppen fotografieren wollen. Eine Belichtungszeit von mehr als 30 Sekunden führt aufgrund der Erdrotation dazu, dass sichtbare Sterne einen vermeintlichen Schweif tragen.

Sternschnuppen im Dezember

Die kalten langen Dezembernächte bescheren Beobachter von Sternschnuppen mit reichlich Gelegenheiten zum Wünschen. Gleich sendet Orion am 2. Dezember im Aktivitätsmaximum der Chi-Orioniden einige Sternschnuppen auf die Erde. Dieser Meteorstrom bleibt aber noch den ganzen Dezember über aktiv. Aus dem Sternbild Heck des Schiffes im Aktivitätsmaximum der Alpha Puppiden vom 02. - 05. Dezember in Horizontnähe einzelne Sternschnuppen über den Nachthimmel.

Sternschnuppen zum Nikolaustag

Um den Nikolaustag schickt das Sternbild des Widder mit den Delta Arietiden bis zu 7 Sternschnuppen pro Stunde . Es ist nicht der Heilige Nikolaus, der mit einem Aktivitätsmaximum am Nikolaustag 2019 mit den Dezember-Phoeniciniden zusätzlich für reichlich Sternschnuppen sorgt, sondern das Sternbild des Phönix. Die Anzahl der Sternschnuppen durch die Phoeniciniden ändert sich jedoch von Jahr zu Jahr. Aus dem Sternbild des Einhorns entströmen am 8. Dezember im Aktivitätsmaximum der Monocerotiden einige vereinzelte Sternschnuppen. In der Nacht vom 10. zum 11. Dezember 2019 lohnt sich auf jeden Fall ein Blick an den . Orion schickt uns mit den Chi-Orioniden einige Sternschnuppen aus dem Asteroid 2201 Oljato, während aus dem Sternbild des Kleinen Hundes durch die 11 Canis Minoriden immerhin 3 Sternschnuppen pro Stunde zu erwarten sind. Eine Nacht später erglimmen aus dem Radianten der Wasserschlange die Sigma Hydriden am Himmel und sorgen für bis zu 3 Sternschnuppen pro Stunde.

Die Geminiden schicken einen Sternschnuppenregen

Der 13. Dezember 2019
Sternschnuppen der Geminiden
Sternschnuppen der Geminiden.
Asim Patel /wikipedia
belohnt geduldige Beobachter von Sternschnuppen mit einem ganzen Sternschnuppenregen. Das Sternbild der Zwillinge streut mit den Geminiden bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde . Der Radiant der Geminiden liegt knapp nördlich des hellen Sterns Castor. Die Geminiden sind der stärkste Meteorstrom des Jahres. Im Gegensatz zu anderen Sternschnuppenströmen lassen die Geminiden sich auch schon in den Abendstunden beobachten. Die Aktivität der Geminiden hat sich in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich erhöht und übertrifft inzwischen jene der Perseiden im August. Im Dezember 2013 konnten Fallraten von bis zu 140 Sternschnuppen pro Stunde gezählt werden. Am 19. Dezember schleudert der Löwe mit den Dezember-Leonis-Minoriden im Aktivitätsmaximum noch einmal bis zu 5 Sternschnuppen pro Stunde .

Die Ursiden geben Gelegenheit zum Wünschen

In der Nacht vor dem Heiligen Abend kommt es noch einmal zu einem besonderen Highlight am Nachthimmel. Am 23. Dezember ereichen die Ursiden ihr Aktivitätsmaximum und schicken aus ihrem Radianten im Sternbild Kleiner Bär durchschnittlich pro Stunde 10 Bruchstücke des Kometen 8P/Tuttle als Sternschnuppe auf die Erde.
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  • Aktuelle Ereignisse

    Die folgenden Ereignisse können in den nächsten Tagen am Himmel beobachtet werden:
    Ereignisse im Dezember

    18.12.2019 21:30 Uhr: Mond
    Perigäum 370259 km
    Mond am 18. Dezember 2019

    22.12.2019 05:19 Uhr: Sonne
    Winteranfang
    25.12.2019 23:51 Uhr: Jupiter
    Apogäum 6.2129 AE
    Jupiter am 25. Dezember 2019

    26.12.2019 03:38 Uhr: Mond
    Max Libration (in Länge) 5°
    Mond am 26. Dezember 2019

    26.12.2019 06:13 Uhr: Mond
    NeuMond
    26.12.2019 06:17 Uhr: Sonne
    Sonnenfinsternis (global) ringförmig
    26.12.2019 21:09 Uhr: Mond
    Min Deklination -23.23°
    Mond am 26. Dezember 2019

    27.12.2019 19:25 Uhr: Jupiter
    Konjunktion
    Jupiter am 27. Dezember 2019

    Ereignisse im Januar

    02.01.2020 02:30 Uhr: Mond
    Apogäum 404576 km
    Mond am 02. Januar 2020

    05.01.2020 05:17 Uhr: Merkur
    Apogäum 1.43884 AE
    Merkur am 05. Januar 2020

    Gezeiten

    Ebbe und Flut werden von Gezeitenkräften des Mondes und der Sonne verursacht. Dieser Ebbe-Flut-Kalender liefert die Ebbe und Flutzeiten für verschiedene Orte an der deutschen Nordseeküste.

    www.ebbe-flut-kalender.de

    Dieser Hochwasserkalender kann in wenigen Minuten kostenlos in den eigenen Internetauftritt integriert werden.

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