Sternschnuppen-Kalender

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Sternschnuppen im Dezember

Zeta-Puppiden
schwache Sternschnuppenaktivität
Maximale Sternschnuppenaktivität am 13.11.2018
(02.10.2018 - 20.12.2018)

Chi-Orioniden
mittlere Sternschnuppenaktivität
Maximale Sternschnuppenaktivität am 02.12.2018
(25.11.2018 - 31.12.2018)

Puppiden-Veliden
mittlere Sternschnuppenaktivität
Maximale Sternschnuppenaktivität am 08.12.2018
(01.12.2018 - 15.12.2018)

Monocerotiden
mittlere Sternschnuppenaktivität
Maximale Sternschnuppenaktivität am 08.12.2018
(27.11.2018 - 17.12.2018)

Sigma-Hydriden
mittlere Sternschnuppenaktivität
Maximale Sternschnuppenaktivität am 11.12.2018
(03.12.2018 - 15.12.2018)

Geminiden
starke Sternschnuppenaktivität
Maximale Sternschnuppenaktivität am 13.12.2018
(07.12.2018 - 17.12.2018)

Comae-Bereniciden
schwache Sternschnuppenaktivität
Maximale Sternschnuppenaktivität am 15.12.2018
(12.12.2018 - 23.01.2019)

Dezember-Leonis-Minoriden
mittlere Sternschnuppenaktivität
Maximale Sternschnuppenaktivität am 19.12.2018
(05.12.2018 - 04.02.2019)

Sternschnuppen in 2018

Ausdauernde Beobachter des Nachthimmels werden auch 2018 an zahlreichen Terminen mit einem wahren Wunschregen an Sternschnuppen belohnt.

Sternschnuppen im Januar 2018
Sternschnuppen im Februar 2018
Sternschnuppen im März 2018
Sternschnuppen im April 2018
Sternschnuppen im Mai 2018
Sternschnuppen im Juni 2018
Sternschnuppen im Juli 2018
Sternschnuppen im August 2018
Sternschnuppen im September 2018
Sternschnuppen im Oktober 2018
Sternschnuppen im November 2018
Sternschnuppen im Dezember 2018

Wann kann man Sternschnuppen beobachten?

Foto: Sternschnuppe © C m handler

Theoretisch kann man Sternschnuppen in jeder klaren Nacht entdecken. Es gibt aber regelmäßig wiederkehrende Meteorschauer, die das Auftreten von Sternschnuppen wahrscheinlicher machen.Hier finden Sie eine Übersicht mit den Terminen der nächsten Meteorschauern. Besonders erfolgversprechend ist fast immer die Zeit nach Mitternacht,

Was sind Sternschnuppen?

Sternschnuppen sind kleinste Gesteins- oder Metallfragmente, die einen Durchmesser von einigen Millimetern haben, und in die Erdatmosphäre eindringen. Diese Teilchen nennt man auch Meteoroiden. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit beim Eintritt in die Erdatmosphäre verglühen diese Teilchen. Das Glühen nehmen wir als Sternschnuppe wahr.

Kann man Sternschnuppen finden?

Die meisten Meteoriten sind nur staubkorngross und verglühen rückstandslos beim Eintritt in die Atmosphäre. Verglüht ein solcher Gesteinsbrocken aufgrund seiner Größe nicht vollständig, fällt er als Meteorit auf den Boden. Statistisch betrachtet liegt auf jedem Quadratkilometer der Erdoberfläche ein Meteorit. Zahlreiche Anbieter im Internet bieten solche vermeintliche Meteoriten als Glücksbringer an. Sie sollten nicht alles glauben, was Anbieter ihnen versprechen, bei dem angeblichen Meteoritengestein handelt es sich oft um wertloses Gestein. In Wüstengebieten mit geringer Vegetation hat man die größten Chancen einen solchen Meteorit zu entdecken.

Sternschnuppen fotografieren

Meistens sind es eher Zufallsbeobachtungen, wie in dem untenstehenden Video. Will man gezielt Sternschnuppen fotografieren, sollte man sich eine sternklare Nacht aussuchen, in der eine hohe Sternschnuppenaktivität zu erwarten ist. Zur Mindestausstattung gehört neben der Kamera ein stabiles Stativ. Fotografiert wird im manuellen Modus. Die Blende sollte so groß, wie möglich sein. Die Belichtungszeit sollte zwischen 5 und 30 Sekunden liegen. Stellen Sie den Fokus manuell auf unendlich, wenn sie Sternschnuppen fotografieren wollen. Eine Belichtungszeit von mehr als 30 Sekunden führt aufgrund der Erdrotation dazu, dass sichtbare Sterne einen vermeintlichen Schweif tragen.

Sternschnuppen im Dezember

Die kalten langen Dezembernächte bescheren Beobachter von Sternschnuppen mit reichlich Gelegenheiten zum Wünschen. Gleich sendet Orion am 2. Dezember im Aktivitätsmaximum der Chi-Orioniden einige Sternschnuppen auf die Erde. Dieser Sternschnuppenstrom aber noch den ganzen Dezember über aktiv. Aus dem Sternbild Heck des Schiffes im Aktivitätsmaximum der Alpha Puppiden vom 02. - 05. Dezember in Horizontnähe einzelne Sternschnuppen über den Nachthimmel.

Sternschnuppen zum Nikolaustag

Um den Nikolaustag schickt das Sternbild des Widder mit den Delta Arietiden bis zu 7 Sternschnuppen pro Stunde . Am Nikolaustag 2018 erreichen die Dezember-Phoeniciniden ihr Aktivitätsmaximum. Die Anzahl der Sternschnuppen durch die Phoeniciniden ändert sich jedoch von Jahr zu Jahr. Aus dem Sternbild des Einhorns entströmen am 8. Dezember im Aktivitätsmaximum der Monocerotiden einige vereinzelte Sternschnuppen. In der Nacht vom 10. zum 11. Dezember 2018 lohnt sich auf jeden Fall ein Blick an den . Orion schickt uns mit den Chi-Orioniden einige Sternschnuppen aus dem Asteroid 2201 Oljato, während aus dem Sternbild des Kleinen Hundes durch die 11 Canis Minoriden immerhin 3 Sternschnuppen pro Stunde zu erwarten sind. Eine Nacht später erglimmen aus dem Radianten der Wasserschlange die Sigma Hydriden am Himmel und sorgen für bis zu 3 Sternschnuppen pro Stunde.

Die Geminiden schicken einen Sternschnuppenregen

Der 13. Dezember 2018
Sternschnuppen der Geminiden
Sternschnuppen der Geminiden.
Asim Patel /wikipedia
belohnt geduldige Beobachter von Sternschnuppen mit einem ganzen Sternschnuppenregen. Das Sternbild der Zwillinge streut mit den Geminiden bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde . Der Radiant der Geminiden liegt knapp nördlich des hellen Sterns Castor. Die Geminiden sind der stärkste Meteorstrom des Jahres. Im Gegensatz zu anderen Sternschnuppenströmen lassen die Geminiden sich auch schon in den Abendstunden beobachten. Die Aktivität der Geminiden hat sich in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich erhöht und übertrifft inzwischen jene der Perseiden im August. Im Dezember 2013 konnten Fallraten von bis zu 140 Sternschnuppen pro Stunde gezählt werden. Am 19. Dezember schleudert der Löwe mit den Dezember-Leonis-Minoriden im Aktivitätsmaximum noch einmal bis zu 5 Sternschnuppen pro Stunde .

Die Ursiden geben Gelegenheit zum Wünschen

In der Nacht vor dem Heiligen Abend kommt es noch einmal zu einem besonderen Highlight am Nachthimmel. Am 23. Dezember ereichen die Ursiden ihr Aktivitätsmaximum und schicken aus ihrem Radianten im Sternbild Kleiner Bär durchschnittlich pro Stunde 10 Bruchstücke des Kometen 8P/Tuttle als Sternschnuppe auf die Erde.
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  • Aktuelle Ereignisse

    Die folgenden Ereignisse können in den nächsten Tagen am Himmel beobachtet werden:
    Ereignisse im Dezember

    12.12.2018 13:25 Uhr: Mond
    Apogäum 405176 km
    Mond am 12. Dezember 2018

    15.12.2018 13:00 Uhr: Merkur
    Größte westliche Elongation 21.3°
    Merkur am 15. Dezember 2018

    18.12.2018 11:50 Uhr: Mond
    Max Libration (in Länge) -6.7°
    Mond am 18. Dezember 2018

    20.12.2018 13:16 Uhr: Sonne
    Carrington Sonnen Rotation 2212
    Sonne am 20. Dezember 2018

    21.12.2018 23:22 Uhr: Sonne
    Winteranfang
    22.12.2018 18:48 Uhr: Mond
    VollMond
    23.12.2018 12:49 Uhr: Mond
    Max Deklination 21.55°
    Mond am 23. Dezember 2018

    24.12.2018 10:53 Uhr: Mond
    Perigäum 361061 km
    Mond am 24. Dezember 2018

    31.12.2018 12:38 Uhr: Mond
    Max Libration (in Länge) 6.5°
    Mond am 31. Dezember 2018

    Ereignisse im Januar

    02.01.2019 04:15 Uhr: Saturn
    Apogäum 11.04353 AE
    Saturn am 02. Januar 2019

    Gezeiten

    Ebbe und Flut sind die Konsequenz der Fliehkräfte von Sonne und Mond. Dieser Ebbe-Flut-Kalender liefert die Ebbe und Flutzeiten für verschiedene Orte an der deutschen Nordseeküste.

    www.ebbe-flut-kalender.de

    Diese Tidentabellen können mit wenig Aufwand kostenlos in den eigenen Internetauftritt eingefügt werden.

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